Es wird ernst

05. September 2011 aus Alltägliches

Der 05. September 2011 ist mein erster rauchfreier Tag seit Jahren und soll somit mein persönlicher Stichtag sein. Von heute an erkläre ich allen, die mich danach fragen (und in den ersten Tagen wohl auch jenen, die dies nicht tun): Ich rauche nicht mehr!

Gestern Abend habe ich beschlossen, den heutigen Arbeitstag für einen Testlauf zu nutzen. Soll heißen: Heute Morgen habe ich ein Nikotinpflaster geklebt und ging ohne Zigaretten zur Arbeit, um unter Alltagsbedingungen festzustellen, wie ich damit zurechtkomme.

Obwohl ich in bestimmten Situationen ans Rauchen denken musste, verzehrte ich mich erstaunlicherweise nicht danach. Das Nikotinpflaster hat mich vor extremen Entzugssymptomen - wie etwa Gereiztheit, Nervosität und starkes Verlangen - weitgehend bewahrt. So konnte ich heute sogar den einen oder anderen Vorteil des Nichtrauchens auskosten. Beispielsweise genoss ich das Mittagessen ohne unnötigen Zeitdruck.

Nach Feierabend stand Reinemachen und eine kleine Umgestaltung meines Computer-Arbeitsplatzes auf dem Programm. Um nicht zu sehr an alte Gewohnheiten erinnert zu werden. Daheim fällt es eben doch ein wenig schwerer.

Ich habe keine Zigaretten mehr zu Hause und für alle Fälle habe ich mir ein Mahnmal im Kaffeeglas angefertigt. Um zu sehen (und im Notfall auch zu riechen), worauf ich eigentlich »verzichte«. Ein Tipp, auf den ich übrigens unter www.rauchertelefon.at gestoßen bin.

Kippen_Mahnmal.jpg
Mein Kippen-Mahnmal

Eine erste Zwischenbilanz wird es wohl gegen Ende dieser Arbeitswoche geben. Bis dahin bleibt mir nur noch, all jenen meinen aufrichtigen Dank auszusprechen, die mir von Anfang an ihren Zuspruch zuteilwerden ließen und mich in meinem Vorhaben bestärkten.

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