Es wird ernst

Der 05. September 2011 ist mein erster rauchfreier Tag seit Jahren und soll somit mein persönlicher Stichtag sein. Von heute an erkläre ich allen, die mich danach fragen (und in den ersten Tagen wohl auch jenen, die dies nicht tun): Ich rauche nicht mehr!

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»...weil die Letzte nämlich besser ist als Sex. Glaub' mir, ich hab' tausende davon geraucht.«

– Dr. Cox aus Scrubs - die Anfänger

Die Macht der Gewohnheit

Das eigene Rauchverhalten zu reflektieren, so wie es mir unsere Psychologin auch geraten hat, kann u.U. interessante Tatsachen zu Tage fördern.

In der Arbeit verhält es sich so: Auf die Zigarette(n), die ich in der regulären Pause konsumiere, habe ich immer sehr große Lust. Und ich freue mich auch sehr darauf. Wie oft und stark mich das Verlangen im übrigen Tagesverlauf überkommt, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab, u.a. von meiner Auslastung. Aber mein Rauchverhalten während der Arbeit will ich am kommenden Montag unter die Lupe nehmen.

Heute blicke ich zurück auf das zur Neige gehende Wochenende. Ich habe mir nämlich folgende Frage gestellt:

Warum komme ich an einem Arbeitstag auf gut eine Packung, während ich die Zigaretten schachtelweise dezimiere, wenn ich frei habe?

Dass ich früher zu Bett gehe, wenn ich nächsten Morgen zeitig aus den Federn muss, macht das Kraut nicht fett und dürfte somit als Erklärung kaum ausreichen. Es muss also an meinen Gewohnheiten liegen.

Einige Beispiele gefällig?

04. September 2011 aus AlltäglichesBeitrag anzeigen »

Es stinkt mir

Begonnen hat alles damit, dass ich einen Aushang am schwarzen Brett des Klinikums entdeckt habe. Da stand in großer, gesperrter Schrift zu lesen: »Raucherberatung« und darunter: »Wir, von der klinischen Psychologie, freuen uns auf Sie!«
Mein erster Gedanken war: Rauchen und ehemalige PsychologiestudentInnen – das klingt vielversprechend, da muss ich hin!

Aber Spaß beiseite: Dieses Beratungsangebot richtet sich selbstredend an all jene Rauchwarenverehrer, die festen Willens sind, das Aufgeben des Rauchens in Angriff zu nehmen. Und genau aus diesem Grund habe ich mich gestern zu einem vereinbarten Zeitpunkt dort eingefunden. Nach einer Stunde ging ich mit einem Kopf voller Denkanstöße und einer Handvoll Nikotinpflaster-Proben ins verlängerte Wochenende.

02. September 2011 aus AlltäglichesBeitrag anzeigen »

»The only way to get rid of a temptation is to yield to it.«

– Oscar Wilde, The Picture of Dorian Gray, 1891

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